In unserer Praxis können wir Ihnen verschiedene OP-Methoden bieten:

  • zum einen die klassische Methode, bei der ein Zugang über zwei kleine Schnitte an den Außenseiten des Hodensacks erfolgt,
  • sowie die Methode mittels eines kleinen, ca. 1 cm langen Schnittes in der Mitte der Vorderseite des Hodensacks.

Der Eingriff kann in der Regel in lokaler Betäubung erfolgen. Hierbei wird zunächst mit einer extrem dünnen Nadel ein lokales Betäubungsmittel im Bereich des/der geplanten Hautschnitts/Hautschnitte und entlang der beiden Samenstränge appliziert.

Nach Einsetzen der Betäubung erfolgt das Anklemmen eines Samenleiters mit einem Spezialinstrument durch die Haut und der kleine Einschnitt, durch den der Samenleiter vorsichtig Stück für Stück freigelegt wird, um letztendlich mit einer speziellen Zange gefaßt zu werden.

Hiernach wird ein ca. 2 cm langes Stück des Samenleiters entfernt, die beiden Enden mittels elektischen Stroms verödet und zusätzlich noch doppelt in jede Richtung abgebunden.

Danach erfolgt bei absoluter Bluttrockenheit die Rückverlagerung der durchtrennten Samenleiterenden in den Hodensack.

Durch diese Methode kann sicher gestellt werden, dass die Chance eines Wieder-Zusammenwachsens möglichst gering ist.

Nun erfolgt die gleiche Prozedur auf der Gegenseite; entweder über einen extra Schnitt (bei den seitlichen Zugängen) oder über den gleichen Schnitt (beim Zugang über die Vorderseite des Hodensacks).

Die kleine/n Wunde/n werden mit einem sich selbst nach ca. 7-10 Tagen auflösenden Faden verschlossen und zum Schluß noch mit Sprühpflaster "versiegelt".

Für die gesamte Operation werden je nach lokaler Situation 20 bis 30 Minuten benötigt.

-> Mögliche Komplikationen

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